Johannes Seiler

Dieser Artikel befasst sich mit dem Künstler Johannes Seiler. Zum Juristen und Politiker siehe Johann George Seiler.

Johannes Seiler (* 5. August 1871 in Nürnberg; † 23. August 1954 in Neunhof bei Nürnberg) war ein deutscher Bildhauer und Maler.

Johannes Seiler war der Sohn des 2. Bürgermeisters von Nürnberg Christoph von Seiler (1822–1904). Nach dem Besuch der Nürnberger Kunstgewerbeschule studierte er von 1890 bis 1897 Bildhauerei an der Münchener Kunstakademie bei Syrius Eberle[1] sowie Malerei bei Hermann Groeber und Bernhard Buttersack. Nach längerem Aufenthalt in Italien lebte und arbeitete er ab 1898 in München, ab 1913 in Nürnberg. Ab 1900 wandte er sich auch der Landschaftsmalerei zu.

Werke (Auswahl)

  • 1909: Taufengel mit Taufschale, St. Laurentius, Lorenzkirch
  • 1910: Figur eines Ritters, Gebäude der Industrie und Handelskammer, Nürnberg
  • 1912–16: Figuren von Valentin Kötzler und Christoph Scheurl an der Außenfassade des Justizpalastes, Nürnberg
  • 1923: Kriegerdenkmal, Feuchtwangen
  • Kriegerdenkmal in Pausitz

Literatur

  • Manfred H. Grieb: Nürnberger Künstlerlexikon. Bildende Künstler, Kunsthandwerker, Gelehrte, Sammler, Kulturschaffende und Mäzene vom 12. bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts. K. G. Saur, München 2007, ISBN 978-3-11-091296-8, S. 1424–1425.

Einzelnachweise

  1. Akademie der Bildenden Künste München: Johannes Seiler, Matrikelbucheintrag, 1890. Abgerufen am 7. März 2020. 
  • Werke von Johannes Seiler bei artprice.de
  • Portraitphoto
Normdaten (Person): GND: 137278926 (lobid, OGND, AKS) | VIAF: 81491955 | Wikipedia-Personensuche
Personendaten
NAME Seiler, Johannes
KURZBESCHREIBUNG deutscher Bildhauer und Maler
GEBURTSDATUM 5. August 1871
GEBURTSORT Nürnberg
STERBEDATUM 23. August 1954
STERBEORT Neunhof (Nürnberg)